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Erinnerungen

26.09.2020 19.30 - 22.30
Völkermarkt, Stadtgemeinde Völkermarkt, Neue Burg, Festsaal


1. Dr. Wilhelm Wadl:  Einführung in die Problembereiche des Jahres 1918:

 Ende der Monarchie, Versuch der Gründung eines Staatenbundes vormals österr.-ungar. Länder durch Kaiser Karl, Kärntner Delegation beim Kaiser, ohne Erfolg, neue Staaten entstehen, Besetzung Unterkärntens durch südslawische Truppen.

2. Festlicher Hauptteil:                                                                               

Darbietung von Werken klassischer Musik durch ein Quartett (Klavier, Violine, Cello, Klarinette) mit Musikern der Musik-Uni. Wien.                                 

Lesungen von Originalberichten nicht kämpferischer, sondern interessanter, nachdenklicher, humorvoller und kaum bekannter Natur aus den Jahren 1919/1920. 

Präsentation von zu den Texten passenden Bildern (Originalfotos aus dieser Zeit).

3. Festansprache durch eine Persönlichkeit hoher Kompetenz:                         

Diese soll, den Bogen von 1918 bis zur Gegenwart spannend, darauf hinweisen, dass die k. und k. Monarchie Wesenszüge ethnischer, religiöser, wirtschaftlicher, administrativer und technischer Vereinheitlichung aufwies, die in vielen Belangen für das Wesen, für die Ausformung und für die positive Weiterentwicklung der EU als vorbildhaft angesehen werden könnten. Die politischen und verfassungsrechtlichen Erfordernisse sind heute sicher anders geartet. Andere Wesenszüge der alten Monarchie könnten aber als Desiderate, als  wesentliche Notwendigkeiten, vielleicht sogar als ein Muss für die Gegenwart und die Zukunft unserer EU darstellen. Dafür sind Fragen des Erinnerns, des Verstehens, des Verzeihens, der Toleranz und eines gemeinsamen Wollens erstrebenswert. 

Bild: Erinnerungen
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