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horizontal20: Phi Lanthropie, Wolfgang Puschnig, Koehne Quartett, Johann Köllich

28.08.2020 19.00 - 21.45
Ferlach, Babniakbach/Kleine Drau, Kirschentheuer


Die Perspektive ist eine geometrische Konstruktion, die in der Renaissance in die Bildgestaltung eingeflossen ist. Die Beschäftigung mit dem menschlichen Maß und den Fluchten unendlicher Reihen beschäftigte nicht nur Fibunacci, sondern auch Hans Köllich bei der Anlage seines »labyrinthischen« Gartens in Kirschentheuer. Der Weg in der Spirale hin zu den Wendepunkten, die Bewegung zu den zentralen und den peripheren Orten, das Erleben der räumlichen Dimension  beim Betreten, Fortschreiten und Vollenden des Pfades, macht den menschlichen Maßstab, der dieser Gestaltung zugrunde liegt, spürbar. Das Prinzip der Spirale ist das Fortschreiten. Jedes Ende einer Wanderung ist der Beginn einer neuen.  

Wolfgang Puschnig und das Koehne Quartett führen die Teilnehmer bei ihren Wanderungen durch sich ständig verändernde musikalische Räume. Die Musiker bewegen sich choreografisch zwischen speziell »starken«, konstruktiven Punkten außerhalb der Wegführungen und schaffen so ein einzigartiges dynamisches sinnliches Klangerlebnis.

Bild: horizontal20: Phi Lanthropie, Wolfgang Puschnig, Koehne Quartett, Johann Köllich
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