IG KiKK

Symposion "Kulturarbeit und Demokratiearbeit"

Klagenfurt
Symposium. Klagenfurt/Virtueller Raum
IG KiKK Symposium, Foto: 1StunningART/IG KiKK
Foto: 1StunningART/IG KiKK

Die Veranstaltung kreist um die Bedeutung der Kulturarbeit in demokratischen Systemen und widmet sich dabei den Schwerpunkten »Kultur der Beteiligung« und »Demokratie in Bewegung«. Unter fachkundiger Beteiligung und basierend auf einem partizipativen Ansatz widmet sich die Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška vertiefend demokratischen Prozessen, fragt nach Instrumenten des Ausgleichs und probiert Prozesse des Überschreitens.

Termin und Infos:

25. April 2020 - Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wird die Veranstaltung in den VIRTUELLEN RAUM verlegt!

»Open Space« im virtuellen Raum

10:00 START
● Begrüßung und Perspektiven (IG KiKK)
● Digitale Eröffnungsworte Kulturreferent LH Peter Kaiser (noch nicht bestätigt)
● Grußbotschaft von Staatssekretärin Ulrike Lunacek (bestätigt)
● Einklang (Kulturinitiativen)

11:00 PLENUM – Impulsvorträge
● Basisdatenerhebung, empirische Evidenz
● Utta Isop (A): Keine Ich-AG mehr …
● Michael Wimmer (A): Kultur und Demokratie

13:00 Vorstellung der Expert*innen – Christian Hölbling
● Expert*innen-Chat-Räume werden geöffnet

14:00 AGORA (Marktplatz der Ideen)
Zur Arbeitsweise des virutellen Open Space – Mag.a Kristin PanSammlung und Aufzeichnung von Themen und Ideen

15:00 Themenspezifische Chaträume werden geöffnet
● Arbeiten in den Gruppen17:00 PLENUM
● Präsentation der Ergebnisse
● Planung der weiterführenden Formate in den Regionen
● Feedback
● Ausklang (Kulturinitiativen)


Info: +43 (0) 699 / 13167171, office@igkikk.at

www.igkikk.at

Bei den Kulturinitiativen in Kärnten springen zwei Besonderheiten ins Auge: einmal die Dichte an Kulturinitiativen südlich des Zentralraumes Klagenfurt—Villach und zum anderen die hohe Kontextualisierung der Kulturinitiativen zur slowenischen Volksgruppe. Die Volksabstimmung 1920 stellte ja nicht nur einen territorialen Zusammenhang her und eine Ansammlung von Bergen als »natürliche« Grenze hin, sondern brachte auch trennende Prozesse diesseits der Karawanken mit sich. Im Sektor Kunst, Kulturarbeit und -vermittlung hat sich eine Mischzone gebildet, in der über gegenseitige Anerkennung und Begegnung hinaus gemeinsames Handeln wirksam geworden ist und wird. Die inflationären Kulturalisierungen (»Du hast keine Kultur«, »unsere Leitkultur«) führen zwar das vermeintliche Wesen, die eigene Identität ins Treffen, verdecken aber die sozialen Spannungen. Wenn wir Demokratie mit Rancière nicht als Vermittlung oder Einhegung von Widersprüchen, sondern als politischen Streit (Dissenz) betrachten, dann müssen, über die Anerkennung der Kunst und Kultur hinaus, Bedingungen der Arbeit und Verhältnisse der Ungleichheit kritisiert und verändert werden. Kulturinitiativen als soziokulturelle Interventionen und Intensivstationen stoßen demokratische und emanzipatorische Prozesse an und verknüpfen Kultur nicht mit Identität, sondern mit Demokratie.

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