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Museum des Nötscher Kreises

Reflexionen über Anton Koligs zerstörte Fresken im Klagenfurter Landhaus

Nötsch, Klagenfurt
Ausstellung in Kooperation mit dem Landhaus Klagenfurt, Publikation. Nötsch, Klagenfurt a.W.
Foto: fatzi
Foto: fatzi

Rund um die Ausstellung zur Entstehung der Anton Kolig Fresken im Klagenfurter Landhaus (1930), die 1938 wieder entfernt wurden, entsteht der Versuch der Rekonstruktion dieses zentralen Monumentalwerks der Moderne durch den bildenden Künstler Guido Katol und Student*innen der Malerei. Eine Kooperation mit dem Landhaus in Klagenfurt sowie eine wissenschaftlich begleitete Aufarbeitung des Themas schlagen die Brücke zur Gegenwart.

Termine und Infos:

1. Juli - 1. November 2020 - Museum des Nötscher Kreises, Haus Wiegele Nr. 39, 9611 Nötsch im Gailtal
30. Juni - 31. Oktober - Landhaus Klagenfurt, Landhaushof 1, 9020 Klagenf


Info: +43 (0) 650 / 3498001; office@noetscherkreis.at



www.noetscherkreis.at
www.kaerntner-landtag.ktn.gv.at


Das Museum des Nötscher Kreises setzt sich 2020 mit den Fresken Anton Koligs im Klagenfurter Landhaus auseinander, welche dieser bedeutende Vertreter des Nötscher Kreises zusammen mit einigen Stuttgarter Studenten von 1929 bis 1930 anlässlich des 10. Jahrestages der Kärntner Volksabstimmung gestaltet hatte und die 1938 von den Nationalsozialisten als „entartete Kunst“ zerstört wurden. Zeitgenössische Fotografien, Dokumente, Zeitungsausschnitte und Briefe sollen dabei das Zustandekommen des Auftrages, die Arbeit an den Fresken, die damalige Debatte um dieses Monumentalwerk sowie dessen Vernichtung dokumentieren. Unter Verwendung der erhaltenen Schwarz-Weiß-Fotos der Fresken zeigt ein Modell des Klagenfurter Raumes die genaue Anordnung der einzelnen Szenen. Um einen Eindruck der Farbigkeit der Fresken zu vermitteln, werden Werke des Künstlers aus dieser Zeit präsentiert. Es werden sich sowohl der bekannte Kärntner Maler Guido Katol, dessen Pinselsprache eine vergleichbare Kraft wie jene Anton Koligs aufweist, als auch die Künstlerin Elisabeth Wedenig sowie eine Gruppe von jungen Kunststudent*innen mit diesem bedeutenden Werk beschäftigen und es im Sinne von Anton Koligs Werkstattidee bearbeiten. Ein Besuch des Originalsaales im Klagenfurter Landhaus zeigt mit der Ausgestaltung des Raumes durch Cornelius Kolig die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit.Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Landhaus Klagenfurt. Begleitend dazu erscheint eine wissenschaftliche Publikation.



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